Neues vom Stadelhofen: Kein Newsletter wie viele, sondern viel Relevantes auf wenig Raum. Wir freuen uns, Sie auch mit diesem Medium zu überraschen – melden Sie sich jetzt an.

Willkommen im Stammesgebiet der Kichwa-Indianer.

19. Mai 2016 // Beitrag: Thomas Biedermann
Willkommen im Stammesgebiet der Kichwa-Indianer.

Mal gobal: Meist sind die 41'285 km² Schweiz unser Arbeitsgebiet. Unsere Sitzungen finden üblicherweise in Zürich, Luzern, Dielsdorf, Gstaad, Basel oder im Engadin statt, aber nicht im ecuadorianischen Regenwald. Dort steht eine Urwaldschule. Paradies und Leid liegen hier nah beieinander. Darum hat die Berner Lehrerin Christine von Steiger hier vor rund fünfzehn Jahren die Schule "Sacha Yachana Wasi Christina" gegründet.
 
Garbini,Biedermann goes Napo: Die Urwaldschule, die der indigenen Bevölkerung im Napo-Gebiet den Anschluss an die Gegenwart ermöglicht, ist für uns mehr als ein einzigartiges Reiseziel (erst 6,5 Stunden Bus ab Quito, dann mit dem Kanu den Rio Arajuno hinauf). Sie ist eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben. So haben wir uns entschieden, der Urwaldschule eine neue Website zu schenken: www.urwaldschule.ch

www.urwaldschule.ch: Vielleicht nehmen Sie sich kurz Zeit für eine Reise zum paradiesischen Rio Arajuno. Zusammen mit Bernardini + Schnyder haben wir die Webpräsenz der Urwaldschule so konzipiert, dass Sie sich schnell und einfach auf dem Schulgelände und in der Stiftungs-Organisation zurechtfinden. Natürlich spielt dabei auch die Spenden-Funktion eine Rolle. Das Schulkanu beispielsweise, das den Kindern den Schulbesuch ermöglicht, braucht monatlich 250 Dollar. Vielleicht können wir Sie mit diesem Newsletter motivieren, etwas zur Urwaldschule beizutragen?

Auf Reisen: Wie ist Garbini,Biedermann an den Rio Arajuno gekommen? Das ist eine zu lange Geschichte für einen kurzen Newsletter. Natürlich können Sie die Urwaldschule auch selbst erleben. Wie? Das erzählen wir Ihnen auf Wunsch gerne persönlich.

Stadelhofen to go.

24. September 2015 // Beitrag: Beat Reck
Stadelhofen to go.

Nicht nur bei Garbini,Biedermann läuft was, sondern auch am Stadelhofen. Er ist zum Experimentierfeld für neue Food-Store- & To-Go-Ideen geworden. Wir haben für Sie getestet.

Koffein-Kompetenz-Center: ViCafe. Zwischen Stadelhofen und Bellevue gibt’s wohl die grösste-Coffee-to-go-Dichte in Mitteleuropa. Aber Quantität heisst nicht Qualität. Deshalb hat das schuhschachtelgrosse ViCafe unseres Freundes Chris Forrer von Vivi Kola hier aufgemacht: Ein Koffein-Kompetenz-Center erster Güte. Jede Bohne mit Liebe geröstet. Und jeder kann sich selbst ein Bild davon machen (in Eglisau). Volle Transparenz, voller Geschmack, voller Erfolg. Voll empfehlenswert.

Hefe für Hipster: John Baker. Hier riechts nach Backstube. Im Hintergrund wird geknetet, im Vordergrund gekauft. O-Ton: «Bei uns kannst du den ganzen Prozess vom Mehl bis zum Brötchen beobachten.» Also volle Transparenz. Dieser USP kommt gut an. Der Laden ist ständig auf Trab und auch die Playlist ist hausgemacht. Die Vibes sind weit über dem CH-Durchschnitt. Und das Brot? Himmlisch. Vor allem: Das Früchtebrot mit Bio-Aprikosen und hausgezüchteter Hefe. John Baker kam, sah und blieb.

Alte Idee frisch zubereitet: Schnägg. Es gab ihn schon mal, in einem kleinen Verkaufswagen vor dem Bahnhof Stadelhofen. Und alles kostete einen Schnägg. (CHF 5.-) Das Konzept war zu neu, auch für die Gewerbepolizei. Jetzt gibt’s ein lokalbasiertes Update der Frische-to-go-Idee. Gute Sachen, steriles Ambiente, schmackhafte Preise. (Übrigens: Das Ganze eine Art Retail-Spin-off eines grösseren Zürcher Gemüseproduzenten.)

Alles richtig ok: Coop to go. Hier waren die Shop-Profis am Werk: Der Laden ist voll und das Konzept stimmt. Kein Warten zum Bezahlen, keine Ich-wäre-auch-lieber-nicht-hier- Bedienung, keine schlaffen Salatblätter, keine überrissenen Preise, keine langes Rumsuchen.

Best of Swiss: erst St. Adelhofer jetzt BUFFET BELLEVUE. Das ganze hätte auch in New York oder Mailand sein können: Gepflegtes Design, herzhafte Suppen, gestylte Bedienung. Nicht vollvegan aber voll gaumenfreudig. Für so viel Köstlichkeit gabs auch einen „Best of Swiss Gastro“ in der Kategorie „On The Move“. Jetzt ist der St. Adelhofer zum BUFFET BELLEVUE mutiert und residiert neu auf der Traminsel, dort wo einst das Deli war. Andere Lage, hoffentlich selbe Qualität.

Die Asia-Connection: LY’s Take Away und KAIMUG Box Zwei Thais, zwei Currys, zwei Konzepte. LY’s serviert eher mittelländisches Mainstream-Curry, obwohl es in der Küche eigentlich asiatisch zu und her geht. KAIMUG setzt auf Vielfalt und knackige Theken-Zubereitung. Das Curry in diesem Migros Spin-off hat einen überdurchschnittlichen Suchtfaktor. Und auch der Preis ist heiss. Diesen Asien-Trip kann man locker ein paar Mal pro Woche machen.